Einstimmig für Campus Biel/Bienne

4.06.2014

Des Grosse Rat des Kantons Bern setzt ein klares Signal. Mit 144:0 Stimmen verabschiedete das bernische Parlament den Projektierungskredit von 24,5 Mio Franken für den Campus Biel/Bienne.

Die weiteren Meilensteine sehen nun wie folgt aus:

bis Mitte 2015
Durchführung Projektwettbewerb, Vorbereitung Projektierungsphase.

bis Ende 2016    
Vor-, Bauprojekt und Kostenvoranschlag.

2017
Grossratsbeschluss Ausführungskredit.

2018
Voraussichtlicher Baubeginn.

September 2021
Geplante Inbetriebnahme.

 


 

14.03.2014

Projektierungskredit für Campus Biel/Bienne

Die Vorarbeiten für den Campus Biel/Bienne schreiten termingerecht voran. Als nächster Meilenstein steht nun die Projektierungsphase an. Der Regierungsrat des Kantons Bern beantragt dem Grossen Rat einen Projektierungskredit von 24,5 Millionen Franken. Damit soll der Neubau des Campus Biel/Bienne für die technischen Disziplinen der Berner Fachhochschule bis zur Ausführungsreife projektiert werden. Der Grosse Rat berät die Vorlage voraussichtlich in der Juni-Session.


Weil das ausgewählte Areal in Biel einer Zone mit Planungspflicht zugewiesen ist, muss vorgängig ein Projektwettbewerb durchgeführt werden. Das Wettbewerbsresultat dient in Folge als Grundlage für die erforderliche Überbauungsordnung. Der Verpflichtungskredit für die Projektierung umfasst im Weiteren die Erarbeitung des Vorprojektes, das Bauprojekt mit Kostenvoranschlag und das Baubewilligungsverfahren. Zudem sollen mit dem vorliegenden Kredit auch die Ausgaben für die Vorbereitung und Durchführung einer Totalunternehmerausschreibung bewilligt werden. Dies ermöglicht eine lückenlose Projektierung bis zur Beantragung des Ausführungskredites.


Die gesamten Baukosten werden auf rund 240 Millionen Franken veranschlagt. Gebaut werden soll ab 2018. Bezogen werden soll der Campus Biel/Bienne im Herbst 2021.

Referat Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer

 


19.09.2012

Neuer Campus der Berner Fachhochschule in Biel: Kredit für erste Planungsarbeiten

Der Kanton Bern nimmt die Planung des neuen Campus der Berner Fachhochschule in Biel in Angriff. Für Vorbereitungsarbeiten hat der Regierungsrat einen Kredit von einer Million Franken genehmigt. Mit diesem Geld sollen die für eine rasche Realisierung des Neubaus notwendigen Entscheidgrundlagen erarbeitet werden. Insbesondere will der Kanton die detaillierten Anforderungen der künftigen Nutzer und das Raumprogramm ermitteln und sich das für den Bau nötige Land sichern. Der auf diesen Vorarbeiten basierende Projektierungskredit wird dem Grossen Rat voraussichtlich Anfang 2014 zum Entscheid vorgelegt. Über die Ausführung entscheidet das Kantonsparlament rund zwei Jahre später. Parallel dazu klärt die Regierung ab, welche Fachbereiche der Berner Fachhochschule an den Standorten Bern und Burgdorf angeboten werden. Mit dem neuen Campus in Biel wird der Kanton Bern als Bildungsstandort gestärkt und die Berner Fachhochschule in der Fachhochschullandschaft Schweiz wettbewerbsfähig positioniert.

Federführung: Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion


 

 

Etappensieg der Vernunft

Das Komitee Campus Biel/Bienne freut sich über den Entscheid des Grossen Rates. Es wertet diesen als Etappensieg der Vernunft. Damit wird nicht nur die BFH, sondern der gesamte Wirtschaftsstandort Kanton Bern gestärkt.

>> Medienmitteilung 22.03.2012 (pdf)

>> zum Pressespiegel

 

220312 Grossrat Abstimmung
 

 


 

Bundesparlamentarier engagieren sich für die Standortkonzentration der Berner Fachhochschule. Allen Grossrätinnen und Grossräten wurde zur bevorstehenden Session ein Flyer mit ihren Argumenten zugestellt.

Der Flyer an die Grossräte 14.03.2012 (pdf)

 


 

Die Zeitung zur Session des Grossen Rates

Zeitungstitelbild

Bleibt der Kanton Bern auf der Strecke?

Download Zeitung

 


 

Bildung als regionalpolitischer Spielball !

Unter dem Motto „Bildung als regionalpolitischer Spielball – führt der Grosse Rat den BFH-Bären aufs Glatteis?„ organisiert das Komitee Campus Biel/Bienne ein Schnee-Happening auf dem Robert-Walser-Platz in Biel. Geschaffen wurde diese rund 5m grosse Schneeskulptur von der Bildhauerin Ruth Fischer aus Brienz und weiteren Helfern.

Medienmitteilung vom 16.02.2012 (pdf)

 

stapi etter moser
Jakob Etter, Grossrat, Erich Fehr, Stadtpräsident Biel,  Peter Moser Grossrat
setzen sich für eine ehrliche Standortkonzentration Biel ein. (v.l.n.r)
stapi fischer kaufmann
Erich Fehr, Stadtpräsident Biel, mit den Schneekünstlern Ruth Fischer,
Bildhauerin Brienz, Bruno Kaufmann, Grindelwald (v.l.n.r)
Baer Campus 16 2 12 B1 orig
Das Werk ist vollbracht.

 

Ein Bär entsteht - Impressionen


 

 

40 m3 Schnee aus dem Berner Jura wird angeliefert icebear150212_4
Dienstag, 14. Februar 2012, 14.00 Uhr
40 m3 Schnee aus dem Berner Jura wird angeliefert.
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Dienstag, 14. Februar 2012, 15.00 Uhr
Der Schnee wird in eine „Holzkiste" geschleudert. Es entsteht ein Schneekubus von
5m x 2,5m x 2,5m. Der Schnee setzt sich...

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Mittwoch, 15. Februar 2012, 11.00 Uhr
Die Schalungstafeln werden abmontiert..
einsatz einsatz_1
Mittwoch, 15. Februar 2012, 14.00 Uhr
Ruth Fischer und Ihre Helfer vom Atelier c2 machen sich ans Werk.
form 2 baer
Mittwoch, 15. Februar 2012, 17.00
Erste Züge des Schneebären werden sichtbar.
endphase 2 endphase

Donnerstag, 16. Februar 2012, 11.00 Uhr
Es geht in die Endphase.................

 


 

Medienmitteilung des Grossen Rates

Standortkonzentration der Berner Fachhochschule

Kommission will Campus Technik in Biel

Die vorberatende Kommission des bernischen Grossen Rates befürwortet im Grundsatz als erste Etappe der Standortkonzentration der Berner Fachhochschule die Realisierung eines «Campus Technik» in Biel. Die zweite Etappe soll vom Regierungsrat nochmals überprüft werden.

Die Kommission unter dem Vorsitz von Grossrat Mathias Tromp hat im Beisein der zuständigen Regierungsmitglieder Barbara Egger-Jenzer, Bau-, Verkehrs- und Energiedirektorin, und Bernhard Pulver, Erziehungsdirektor, insgesamt viermal getagt. Sie hat dabei die Berner Fachhochschule (BFH) sowie die drei Standortgemeinden angehört. Befragt hat die Kommission zusätzlich den Volkswirtschaftsdirektor Andreas Rickenbacher zur volkswirtschaftlichen Bedeutung der BFH und zum geplanten Innovationspark des Bundes in Biel.

An ihrer letzten Sitzung hat sich die Kommission für das vom Regierungsrat vorgeschlagene etappierte Vorgehen ausgesprochen. In einer ersten Etappe soll in Biel ein «Campus Technik» entstehen. Der Campus soll insbesondere die Konzentration der Bereiche Technik und Informatik ermöglichen. Eine äusserst knappe Mehrheit der Kommission will allerdings das Projekt gegenüber den ursprünglichen Ideen reduzieren. Dies vorab aus finanziellen und regionalpolitischen Gründen. Gemäss dem Vorschlag der Regierung hätte in Biel auch der Bereich Architektur, Bau und Holz in den Campus integriert werden sollen. Die Minderheit unterstützt den ursprünglichen Vorschlag des Regierungsrates.

Die Neustrukturierung und Standortkonzentration ist auch in der zweiten Etappe rasch zu realisieren. Allerdings hat die Kommission den Bericht in diesem Punkt zur Überarbeitung zurückgewiesen. Sie fordert, dass nochmals umfassend und vertieft geprüft wird, wo die verbleibenden Departemente konzentriert werden. Die Prüfung hat insbesondere bildungs-, regional- und wirtschaftspolitische Aspekte zu umfassen. Bestehende kantonseigene Gebäude sind soweit möglich in die künftige Struktur der BFH einzubeziehen. Die Standorte Bern und Burgdorf sind gleichwertig zu prüfen. Als vertrauensbildende Massnahmen sind für alle drei Standorte (Bern, Biel und Burgdorf) Begleitgruppen mit den wichtigsten Exponenten zu bilden.

Der Regierungsrat hat im Februar 2011 beschlossen, die Berner Fachhochschule in Bern und Biel zu konzentrieren. Der Grosse Rat hat daraufhin verlangt, dass die Gründe für diesen Entscheid in einem Bericht dargelegt werden. In ihrem Bericht zeigt die Regierung auf, welche Überlegungen und Fakten zu diesem Entscheid geführt haben. Der Grosse Rat wird den Bericht in der Märzsession beraten.

Veröffentlicht 3. Februar 2012

 

 

Mittwoch, 15. Februar 2012, 14.00 Uhr
Ruth Fischer und Ihre Helfer vom Atelier c2 machen sich ans Werk.